Immer mehr wird von Qualitätsverlust gesprochen. Dieser wiederum soll vom Typverlust abhängen. Da wird der (im) Mass-Whippet gegen das Riesenwuchs-Modell ausgespielt. Die Geschmäcker streiten, die Gehirne erhitzen sich.
Nur was macht einen richtigen Whippet wirklich aus ?
Es ist wohl kaum die Grösse oder das Körpergewicht (welche wir auf Fotos sowieso nicht abschätzen können, wenn kein Handler hinter dem Hund steht), sondern eher die Umrisslinien und das Gangwerk (siehe Labels) die den Whippet ausmachen. Diese Qualitäten werden auch vom Standard hervorgehoben.
Hier ein Extrem-Beispiel, beide Toprüden haben ihren Platz in der "Whippetgeschichte":
Er wurde nach Schweden exportiert und stand im Besitz von Magnus Hagstedt.
Dort wurde dieser sehr elegante Rüde mit seinen 48 cm im Widerrrist erfolgreich zur Zucht eingesetzt und zwar um das damalige Schultermass runter zu drücken.
Copyright: Jahresbuch des swed. Whippetklub.
Der Unterschied zwischen den oben gezeigten Rüden liegt deutlich am Typ.
Was einem auffällt, ist mehr Hinterhandwinkelung bei B und eine deutlich längere Lendenpartie. Aber beide Rassevertreter sind gut gestellt und gewinkelt und haben Rückenspannung . Sie sind beide gleich hoch wie sie lang sind und passen somit in's Quadrat. Beide haben eine schöne Halspartie und einen ausstrahlenden Kopf.
A ist ein Enkel des bekannten Topvererber Am Ch Plumcreek Chimney Swift, wärend ‘B's Ahnentafel gleich 22 Mal auf diesen Rüden zurück geht. Beide stammen mehrmals von englischen Ch Laguna Ligonier ab.
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